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Baufinanzierung
26. Mai 2023

Familien winkt Bau-Förderung - das sind die Details

Der Traum vom Eigenheim bleibt vor allem für Familien mit geringen Einkommen meist unerreichbar. Ein spezielles Förderangebot könnte bald für eine Trendwende sorgen. Bislang gab es Unterstützung in Form des mittlerweile ausgelaufenen Baukindergeldes. Im Juni geht der Nachfolger an den Start.

Dann startet das Programm „Wohneigentum für Familien“ (WEF) der KfW-Bank. Die Förderung soll Familien mit geringem bis mittlerem Einkommen beim Kauf von selbstgenutztem Wohnraum unterstützen.

Das Angebot soll in Form eines Förderkredites mit vergünstigten Zinsen zur Verfügung gestellt werden. Was gilt es für Familien zu beachten?

Für die Förderung der KfW-Bank sind Familien mit einem Jahreseinkommen von bis zu 60.000 Euro berechtigt. Jedes minderjährige, noch im Haushalt lebende Kind erhöht diese Grenze um weitere 10.000 Euro. Insgesamt stellt die Förderbank hierfür ein jährliches Budget in Höhe von 350 Millionen Euro zur Verfügung.

Maximal können sich Familien 240.000 Euro zu vergünstigten Konditionen sichern. Zu welchem Zinssatz der Kredit zur Verfügung gestellt wird, ist noch unklar. Zudem soll die Förderung nicht für bereits bestehende Immobilien gelten. Die Neubauten müssen darüber hinaus mindestens dem Energieeffizienzstandard EH40 entsprechen.

Was ist ein sogenanntes Effizienzhaus?

Ein Effizienz­haus ist ein energetischer Standard für Wohn­gebäude. Er setzt sich aus zwei Kriterien zusammen: Wie hoch ist der Gesamt­energie­bedarf der Immobilie? Und wie gut ist die Wärme­dämmung der Gebäude­hülle? Das wird mit den Werten Primär­energie­bedarf und Transmissions­wärmeverlust angegeben.

Wer die Effizienz­haus-Stufe 40 erreicht und zusätz­liche Anforder­ungen an die Nach­haltig­keit erfüllt, kann dafür eine Förderung erhalten. Die Kennzahl 40 gibt an, dass das Effizienz­haus nur 40 Prozent Primär­energie benötigt, verglichen mit einem Referenz­gebäude (nach Gebäude­energie­gesetz). Zudem liegt der Trans­missions­wärme­verlust bei nur 55 Prozent des Referenz­gebäudes. Der bauliche Wärme­schutz ist somit um 45 Prozent besser (Quelle: KfW)

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